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Pressemitteilung: Auf gemeinsamer Fahrt mit der Parole „Weltkinderrechtetag“

schnappschuss pm wkrt 2018Eine 6. Klasse der TÜV Oberschule aus Dresden geht am 20.11.2018 mit der Kinderstraßenbahn „Lottchen“ auf Entdeckertour. Daran anschließend sind sie zum einjährigen Geburtstag des Kinder- und Jugendbüros Dresden eingeladen. Sie werden durch Vertreterinnen des Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V., UNICEF Dresden und dem Jugendamt Dresden vieles über die Umsetzung der Kinderrechte in der Stadt, in Deutschland und weltweit kennen lernen.

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte starten wir am Dienstag, den 20.11.2018 mit Kindern der TÜV Oberschule Dresden eine Kinderrechtetour der besonderen Art. Mit der Kinderstraßenbahn „Lottchen“ geht es von der  Stauffenbergallee auf eine ca. 60-minütige Kinderrechtfahrt durch Dresden. Die Kinder werden ihre Rechte in ihrer Stadt fahrend erkunden und ihre Fragen mit uns diskutieren. Uns ist es wichtig zu erfahren, wie die Kinder die Situation in ihrem Lebensumfeld und in anderen Ländern wahrnehmen. Welche Erfahrungen sie in der Umsetzung der Kinderrechte erleben und was sie gern verändern würden.

 

Wir freuen uns, dass Friedrich-Armin Bethke aus dem Kinder- und Jugendbüro Dresden den Kindern auf der Fahrt Rede und Antwort zu ihren Fragen rund um die Politik und die Rechte der Kinder in der Stadt Dresden stehen wird. Die Kinderrechte praktisch und lebensnah werden Matthias Stresow, als Vertreter des Jugendamtes der Stadt Dresden, Helen Wohlfahrt für die  UNICEF-Arbeitsgruppe Dresden sowie Katja Sturm und Anne Marung für den Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. vermitteln.

Pressemitteilung: "Ausländerbeauftragter und Kinderschutzbund zeichnen Asylhelferkreis Glauchau mit dem Sterntalerpreis aus"

schnappschuss pm sterntaler 2018Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V. und der Sächsische Ausländerbeauftragte zeichneten heute während einer Feierstunde das Projekt „ehrenamtliche Lernförderung für Schüler“ des Helferkreises Asyl Glauchau mit dem Sterntalerpreis 2018 aus. Der Sterntaler würdigt den herausragenden Einsatz in der Arbeit mit Flüchtlingskindern. Das Preisgeld beträgt 3.000 € und ist für künftige Projekte mit Flüchtlingskindern vorgesehen.

 

Während der Feierstunde im Sächsischen Landtag mit Staatsministerin Barbara Klepsch, Christina Koch vom Vorstand des Sächsischen Kinderschutzbundes und dem Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth nahmen die Ehrenamtlichen und geförderte Schüler den Preis entgegen.

„Die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger des Helferkreises beeindruckt mich sehr. Mit Wissen und Empathie sorgen Sie für mehr Chancengerechtigkeit für die Kinder und Jugendlichen im Schulalltag. Vor diesem Hintergrund freue ich mich besonders, dass der diesjährige Sterntalerpreis – der das Engagement für Flüchtlingskinder würdigt – an den Helferkreis Asyl in Glauchau und da speziell an die „bunte Box“, die Lernförderung für Flüchtlingskinder, vergeben wird“, sagte Sozialministerin Barbara Klepsch.

Christina Koch hob in ihrer Laudatio die Wirkung der Lernförderung hervor: „Insbesondere der Spracherwerb der Kinder und Jugendlichen wird mit diesem Projekt intensiv gefördert. Diese Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache stärkt die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, verbessert ihre Chancen auf Teilhabe sowie Integration und gibt ihnen eine gute Perspektive in unserem Land.“

Pressemitteilung "Erholung für alle: Kinder aus Kinderschutzbund-Projekten dürfen erneut Ferienlager im KiEZ Waldpark Grünheide genießen"

Schneeberg/Dresden, 16. Juli 2018.

schnappschuss pm kiez 2018Nicht bei jedem Kind bedeutet „endlich Ferien“ auch gleichzeitig „endlich Urlaub“. Und doch brauchen ganz besonders Kinder auch eine Auszeit vom Alltag, um wieder Kraft zu tanken. Die Deutsche Fernsehlotterie setzt sich dafür ein, Kindern aus einkommensschwachen Familien das Reisen in der Ferienzeit zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund in Sachsen sowie den Kinder- und Jugenderholungszentren (KiEZ) in Sachsen wird in diesem Jahr fortgesetzt: Insgesamt 60 Kinder aus Sachsen erkunden vom 16. bis 27. Juli jeweils eine Woche lang das „Camp der Deutschen Fernsehlotterie“ im KiEZ Waldpark Grünheide im Vogtland.

Pressemitteilung "Freude auf die Schulferien - keine Angst vor den Zeugnissen" 2018

schnappschuss pm zeugnisse 2018Auch am Tag der Zeugnisausgabe stehen den Kindern und Jugendlichen in Sachsen unter der europaweiten Rufnummer 116 111 geschulte Beraterinnen und Berater an den Kinder- und Jugendtelefonen  zur Seite. An den Elterntelefonen können sich unter der Nummer 0800 111 0550 Erziehende beraten lassen und nach Lösungen suchen.

 

Über 366.000 Kinder und deren Eltern in Sachsen freuen sich auf die Schulferien und erwarten gleichermaßen mit Spannung den letzten Schultag und die damit verbundene Zeugnisausgabe. Für die Mehrzahl der Kinder und Eltern ist klar, wie das Zeugnis aussehen wird, da Kinder und Eltern ständig im Gespräch waren und sind. Für wenige mischt sich die Freude über den bevorstehenden Start in die Ferien mit Bangen, ob das Klassenziel in Mathe oder Deutsch doch noch geschafft wurde.

 

Manche Kinder und Jugendliche plagt jetzt das schlechte Gewissen oder die Angst. Sie wissen nicht, wie sie ihren Eltern erklären sollen, dass ihr Zeugnis nicht so ausfällt, wie ursprünglich erwartet oder gewünscht. „Diesen Kindern und Jugendlichen empfehle ich, sich rechtzeitig Unterstützung zu suchen oder bereits im Vorfeld mit den Eltern zu sprechen“, so Olaf Boye, Landesgeschäftsführer vom Deutschen Kinderschutzbund in Sachsen. „Wenn das nicht gelingt, ruft beim Kinder- und Jugendtelefon unter der kostenfreien Nummer 116 111 an und lasst Euch beraten. Die Beratungszeiten sind montags bis freitags von 14 bis 20 Uhr. Am Telefon sprechen erfahrene Beraterinnen und Berater mit euch. Ihr könnt gemeinsam überlegen, wie ihr etwas Unangenehmes euren Eltern sagt und was ihr tun könnt, um künftig eure Noten zu verbessern.“

Pressemitteilung "Interdisziplinäre Kooperation für Kinder aus suchtbelasteten Familien muss Standard werden"

schnappschuss pm drogend 2018Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag verbindlich vorgenommen, die Situation von Kindern psychisch kranker und suchtkranker Eltern zu verbessern. Dafür will sie u.a. die Schnittstellenprobleme beseitigen, an denen die Unterstützung für die Kinder regelmäßig scheitert. Unterschiedliche Hilfesysteme wie Jugendhilfe, Suchthilfe und das Gesundheitswesen sollen danach besser kooperieren, damit Kinder Hilfe und Unterstützung erhalten.

 

Frau F. ist Mutter von zwei kleinen Kindern und sie konsumiert Drogen. Mit dem Willen, dies zu beenden, geht sie zum sogenannten Klärungs-Gespräch in eine Suchtberatungsstelle. Nach Aussage ihrer Krankenkasse bzw. Rentenkasse werden ihr Beratung, Entgiftung, Therapie und auch Reha-Maßnahmen bezahlt. Unklar ist jedoch, mit welchen Hilfen ihre zwei Kinder rechnen können, da das Jugendamt bisher nicht involviert war. „Aus dem Bundesfachausschuss in Berlin zur Unterstützung von Kindern in psychisch belasteten Familien erhoffen sich alle, die seit Jahren für die Rechte dieser Kinder arbeiten, neue Lösungen“, so der Vorsitzende des DKSB LV Sachsen e.V., Prof. Ullrich Gintzel. „Aus unserer Sicht sind viele Probleme seit Jahren bekannt“, so Prof. Gintzel weiter.

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