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Pressemitteilung DKSB LV Sachsen e.V.: Fachpolitische Veranstaltung „Kindheit in Sachsen“ mit Ministerpräsident Michael Kretschmer

schnappschuss pm Kindheit in Sachsen 13.04.19Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. führt am Sonnabend, den 13.04.2019, in der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden von 11.00 - ca. 13.00 Uhr eine fachpolitische Veranstaltung zum Thema Kindheit in Sachsen durch. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Freitaates Sachsen sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wissenschaft diskutieren wir, was Kinder in Sachsen für ein chancengerechtes Aufwachsen brauchen.

 

Frau Prof. Dr. Karin Bock von der TU Dresden wird mit ihrem Vortrag Grundlagen zur Diskussion  -  die Lebenswirklichkeit von Kindern heute – geben. Aus der Persepktive und dem Verständnis heraus, wie Kinder ihr Umfeld wahrnehmen, geht es u.a. um Auswirkungen der Institutionalisierung der Kindheit, den kindlichen Blick auf die Migration von Kindern und Familien sowie um die Lebenswirklichkeit im digitalen Lebensumfeld.

Pressemitteilung "Müssen unsere Kinder funktionieren? - eine Diskussionsveranstaltung"

schnappschuss pm kinder funktioneren 04 2019Der Kinder- und Jugendhilferechtsverein Dresden e.V., die Evangelische Hochschule Dresden und der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. laden am 10. April 2019, 16.30 - 19.30 Uhr, in die Evangelische Hochschule Dresden zu einer Diskussionsveranstaltung zu der Frage ein, welche "Elternschule" Familien und Fachkräfte heute brauchen.

 

Der Dokumentarfilm "Elternschule", der im Oktober 2018 in die Kinos kam, hat nicht nur innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe kontroverse Debatten ausgelöst. Unstrittig ist für uns, dass der Film das Bild eines von Natur aus egoistischen Kindes zeichnet, das in der Lage ist, Erwachsene "über den Tisch zu ziehen". Auch wird durch den Filmtitel aus unserer Sicht suggeriert, dass Eltern und Erziehende den im Film gezeigten rigiden Umgang mit den ihnen anvertrauten Kindern erlernen („Schule“) und den gemeinsamen Alltag entsprechend gestalten sollten.

 

Pressemitteilung "Freude auf die Schulferien - keine Angst vor den Zeugnissen" 2019

schnappschuss pm kjt 2019Auch am Tag der Zeugnisausgabe stehen den Kindern und Jugendlichen in Sachsen unter der europaweiten Rufnummer 116 111 geschulte Beraterinnen und Berater an den Kinder- und Jugendtelefonen  zur Seite. An den Elterntelefonen können sich unter der Nummer 0800 111 0550 Erziehende beraten lassen und nach Lösungen suchen.

 

Über 370.000 Kinder und deren Eltern erwarten in Sachsen mit Spannung den letzten Schultag vor den Winterferien und die damit verbundene Zeugnisausgabe. Für die Mehrzahl der Kinder und Eltern ist klar, wie das Zeugnis aussehen wird, da Kinder und Eltern ständig im Gespräch waren und sind. Aber auch wenn es für viele nur Halbjahresbewertungen sind, so mischt sich doch für einige die Freude über die bevorstehenden Februarferien mit dem Bangen, ob z.B. die 5 oder 4 in Mathe oder Deutsch doch noch verbessert werden konnte. Gerade wenn der Übergang in eine weiterführende Schule davon abhängt, bekommen Zeugnisse besonderes Gewicht.

 

Manche Kinder und Jugendliche plagt jetzt das schlechte Gewissen oder die Angst. Sie wissen nicht, wie sie ihren Eltern erklären sollen, dass ihr Zeugnis nicht so ausfällt, wie ursprünglich erwartet oder gewünscht. „Diesen Kindern und Jugendlichen kann man nur empfehlen, sich rechtzeitig Unterstützung zu suchen oder bereits im Vorfeld mit den Eltern zu sprechen“, so Olaf Boye, Landesgeschäftsführer vom Deutschen Kinderschutzbund in Sachsen. „Wenn das nicht gelingt, ruft beim Kinder- und Jugendtelefon unter der kostenfreien Nummer 116 111 an und lasst Euch beraten.“ Die Beratungszeiten sind montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Am Telefon wird mit den Mädchen und Jungen gemeinsam geschaut, was sie tun können, um mit den Eltern ins Gespräch zu kommen oder um das Lernen perspektivisch zu verbessern.

Pressemitteilung: Auf gemeinsamer Fahrt mit der Parole „Weltkinderrechtetag“

schnappschuss pm wkrt 2018Eine 6. Klasse der TÜV Oberschule aus Dresden geht am 20.11.2018 mit der Kinderstraßenbahn „Lottchen“ auf Entdeckertour. Daran anschließend sind sie zum einjährigen Geburtstag des Kinder- und Jugendbüros Dresden eingeladen. Sie werden durch Vertreterinnen des Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V., UNICEF Dresden und dem Jugendamt Dresden vieles über die Umsetzung der Kinderrechte in der Stadt, in Deutschland und weltweit kennen lernen.

 

Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte starten wir am Dienstag, den 20.11.2018 mit Kindern der TÜV Oberschule Dresden eine Kinderrechtetour der besonderen Art. Mit der Kinderstraßenbahn „Lottchen“ geht es von der  Stauffenbergallee auf eine ca. 60-minütige Kinderrechtfahrt durch Dresden. Die Kinder werden ihre Rechte in ihrer Stadt fahrend erkunden und ihre Fragen mit uns diskutieren. Uns ist es wichtig zu erfahren, wie die Kinder die Situation in ihrem Lebensumfeld und in anderen Ländern wahrnehmen. Welche Erfahrungen sie in der Umsetzung der Kinderrechte erleben und was sie gern verändern würden.

 

Wir freuen uns, dass Friedrich-Armin Bethke aus dem Kinder- und Jugendbüro Dresden den Kindern auf der Fahrt Rede und Antwort zu ihren Fragen rund um die Politik und die Rechte der Kinder in der Stadt Dresden stehen wird. Die Kinderrechte praktisch und lebensnah werden Matthias Stresow, als Vertreter des Jugendamtes der Stadt Dresden, Helen Wohlfahrt für die  UNICEF-Arbeitsgruppe Dresden sowie Katja Sturm und Anne Marung für den Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e.V. vermitteln.

Pressemitteilung: "Ausländerbeauftragter und Kinderschutzbund zeichnen Asylhelferkreis Glauchau mit dem Sterntalerpreis aus"

schnappschuss pm sterntaler 2018Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V. und der Sächsische Ausländerbeauftragte zeichneten heute während einer Feierstunde das Projekt „ehrenamtliche Lernförderung für Schüler“ des Helferkreises Asyl Glauchau mit dem Sterntalerpreis 2018 aus. Der Sterntaler würdigt den herausragenden Einsatz in der Arbeit mit Flüchtlingskindern. Das Preisgeld beträgt 3.000 € und ist für künftige Projekte mit Flüchtlingskindern vorgesehen.

 

Während der Feierstunde im Sächsischen Landtag mit Staatsministerin Barbara Klepsch, Christina Koch vom Vorstand des Sächsischen Kinderschutzbundes und dem Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth nahmen die Ehrenamtlichen und geförderte Schüler den Preis entgegen.

„Die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger des Helferkreises beeindruckt mich sehr. Mit Wissen und Empathie sorgen Sie für mehr Chancengerechtigkeit für die Kinder und Jugendlichen im Schulalltag. Vor diesem Hintergrund freue ich mich besonders, dass der diesjährige Sterntalerpreis – der das Engagement für Flüchtlingskinder würdigt – an den Helferkreis Asyl in Glauchau und da speziell an die „bunte Box“, die Lernförderung für Flüchtlingskinder, vergeben wird“, sagte Sozialministerin Barbara Klepsch.

Christina Koch hob in ihrer Laudatio die Wirkung der Lernförderung hervor: „Insbesondere der Spracherwerb der Kinder und Jugendlichen wird mit diesem Projekt intensiv gefördert. Diese Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache stärkt die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, verbessert ihre Chancen auf Teilhabe sowie Integration und gibt ihnen eine gute Perspektive in unserem Land.“

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