Prioritäre Berücksichtigung des Kindeswohls in der Pandemie

2021 12 15 corona expertenrat.27b9a0f7b79502b686d40b86b9c79f09Der Expert*innenrat der Bundesregierung hat die 7. Stellungnahme zu COVID-19 "Zur Notwendigkeit einer prioritären Berücksichtigung des Kindeswohls in der Pandemie" veröffentlicht. Darin steht die Forderung zu einem klaren öffentlichen „Bekenntnis zu einem auf der UN-Kinderrechts-Konvention basierenden verantwortungsvollem Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Pandemie". Hierzu werden große gesamtgesellschaftliche Anstrengungen gefordert.

 

Das Beratungsgremium der Bundesregierung führt aus, dass die Impfung der Kinder und Jugendlichen wohl einen Beitrag dazu leisten könne, die Sozialsysteme Schule, Kita sowie Freizeit- und Sportangebote zu stabilisieren. Sie können aber nicht das Schließen von Impflücken bei Erwachsenen ersetzen. Das Expert_innengremium hat einen 8-Punkte-Katalog formuliert und plädiert in diesem Rahmen u.a. dafür, den Umgang mit Leistungsdruck einzubeziehen, den Kinder und Jugendliche aufgrund des Ausfalls von Unterricht, Isolation und Quarantäne bei gleichbleibenden Anforderungen erleben.

 

An die Kultusminister_innen der Länder adressiert, bedarf es hierzu der Umgestaltung von Lehrplänen ebenso wie nachhaltiger staatlicher Förderprogramme, die ohne Verzögerung implementiert und umgesetzt werden.

 

Sie finden das Dokument unter diesem Link auf der Seite der Bundesregierung.