Pressemitteilung "Interdisziplinäre Kooperation für Kinder aus suchtbelasteten Familien muss Standard werden"

schnappschuss pm drogend 2018Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag verbindlich vorgenommen, die Situation von Kindern psychisch kranker und suchtkranker Eltern zu verbessern. Dafür will sie u.a. die Schnittstellenprobleme beseitigen, an denen die Unterstützung für die Kinder regelmäßig scheitert. Unterschiedliche Hilfesysteme wie Jugendhilfe, Suchthilfe und das Gesundheitswesen sollen danach besser kooperieren, damit Kinder Hilfe und Unterstützung erhalten.

 

Frau F. ist Mutter von zwei kleinen Kindern und sie konsumiert Drogen. Mit dem Willen, dies zu beenden, geht sie zum sogenannten Klärungs-Gespräch in eine Suchtberatungsstelle. Nach Aussage ihrer Krankenkasse bzw. Rentenkasse werden ihr Beratung, Entgiftung, Therapie und auch Reha-Maßnahmen bezahlt. Unklar ist jedoch, mit welchen Hilfen ihre zwei Kinder rechnen können, da das Jugendamt bisher nicht involviert war. „Aus dem Bundesfachausschuss in Berlin zur Unterstützung von Kindern in psychisch belasteten Familien erhoffen sich alle, die seit Jahren für die Rechte dieser Kinder arbeiten, neue Lösungen“, so der Vorsitzende des DKSB LV Sachsen e.V., Prof. Ullrich Gintzel. „Aus unserer Sicht sind viele Probleme seit Jahren bekannt“, so Prof. Gintzel weiter.

 

Unsere Pressemitteilung mit allen Details finden Sie in der Rubrik Pressemitteilungen.

 


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